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Wir sollen unser Bestes für unsere Mitmenschen einsetzen. Translated by the author from the French Original into German.
Wir sollen unser Bestes für unsere Mitmenschen einsetzen
Man muß nicht in eine adelige oder reiche Familie geboren sein, in einem Haus oder einem Schloß, um ein gutes Herz zu haben.
Jeder Mensch wird mit allen Elementen, die für seine Entfaltung nötig sind, geboren. Alles ist in uns. Bereits bei einem Kind können wir eine Reihe Züge feststellen, die den Mann von morgen ankündigen.
Manche sind in eine arme Familie geboren, andere in eine wohlhabende und andere haben niemals eine Familie gehabt. Von Jugend an sind jedoch vornehme Züge, der Großmütigkeit, oder andere in dem Gesichtsausdruck und in dem Charakter eines Kindes bemerkbar. Gewiß ist kein Kind besser als ein anderes.
Es gibt jedoch Kinder, die von Kindheit an erkennen, daß sie Träger eines Schatzes sind, andere entdecken es später, andere niemals. Genau wie Führerschaft, entweder man hat ihn, oder man hat ihn nicht. Das ist jedoch kein Grund für die, die ihn besitzen, hochmütig oder arrogant gegenüber denen zu sein, die ihren Schatz noch nicht entdeckt haben. Manche Kinder entfalten sich vielleicht langsamer oder brauchen länger, um den Schatz, der in ihnen verborgen ist, zu entdecken, aber man muß sich davor hüten anzunehmen, daß diese schwächer sind als die anderen. Wenn ihre Zeit kommt werden sie sich vielleicht mehr entfalten, als man denkt. Sie werden dann vielleicht stärker und edler sein als die anderen, man weiß nie. Natur wirkt in der Stille und unabhängig von unserer Willkür und unserem Willen.
Diejenigen, welche den Schatz und die Führerschaft in sich tragen, tragen auch große Verantwortung. Die Verantwortung kommt mit dem Reichtum oder mit dem Adel und wenn die, die sie tragen, sich nicht auf der Höhe ihrer Aufgaben bewähren, werden sie letzten Endes unterliegen, und ihre höchste Stufe nicht erreichen. Sie werden dann lange warten müssen um sich zu erheben. Natur ist auch sehr großzügig, sie wird ihnen vielfach Gelegenheit geben, sich über ihren Zustand Rechenschaft zu geben, und wird erneut Umstände schaffen, um ihnen zu ermöglichen, ihr eigenes Erbe zu erreichen. Natur weiß, daß sie Träger eines geistigen Schatzes sind und weiß auch daß sie gewisse Hindernisse davon abgehalten haben, und daß sie einen beschwerlichen Weg einschlagen müssen, um an ihr Ziel zu gelangen.
Von frühester Jugend an fühlt das Kind, daß es ein Prinz ist, den die anderen noch nicht entdeckt haben. In diesem Fall benimmt es sich demgemäß und sein Gehaben gefällt den anderen nicht. Das Kind fügt sich der Kritik der anderen und dabei macht es den ersten Fehler, denn von dieser Zeit an wird er, was die anderen aus ihm machen wollen, nämlich, nicht es selbst. Es ist schmerzvoll für ein Kind in eine Gesellschaft geboren zu werden, die den Wert des Menschen nicht erkennt. Es wäre zum Vorteil aller, wenn die Gesellschaft des Reichtums ihrer Kinder gewahr würde.
Gewisse Völker und gewisse Stämme kennen diese Werte und handeln dementsprechend. Das Kind, das in seinem Innersten diesen natürlichen Adel kennt, muß sich von der Gesellschaft distanzieren, ohne sie jedoch zu ignorieren, um dieses Fühlen, das ihn erhebt, in sich zu pflegen und dementsprechend zu handeln. Es soll nicht seine Zeit mit den Dummheiten der anderen verlieren, ohne jedoch jemanden zu verletzen. Das Wort wird dann der höchste Schatz, den ein Mensch besitzen kann. Er muß dann alles aufbringen, um das Gefühl zu bewahren, daß ihn sich verschieden von den anderen fühlen ließ, und muß sein Bestes tun, das heißt, in jedem Augenblick, das Reinste und Edelste in sich hervorbringen.
Im Grunde ist jeder Mensch, männlich oder weiblich, ein Prinz oder eine Prinzessin. Ob man in einem Schloß oder in einer Baracke wohnt, was in uns ist kann niemand sehen, antasten, oder uns wegnehmen. Das Leben auf der Erde is kürzer als man denkt, sogar wenn man bis hundert und zwanzig Jahre lebt. Die Jahre sind Sekunden im Universum und wenn wir uns dessen bewußt sind, daß wir nur für Sekunden auf der Erde sind, werden wir aufpassen, sie nicht zu vergeuden, und unser Bestes für unsere Mitmenschen einsetzen, soweit wir können.
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