Pressestimmen
»Mehr als ein Zeugnis eines nicht alltäglichen Schicksals - ein Zeitdokument der achtziger Jahre.« (NZZ )
»›Ich war Saddams Sohn‹ beschreibt den Leidensweg und das Schicksal eines Menschen, der dem zynischen Spiel der Machthaber seines Landes zum Opfer fiel.« (Focus )
»Die Schilderung von nur vier Jahren seines [Latif Yahias] Lebens macht deutlich, welche Aufgaben bevorstehen, wenn die Iraker nach einem Regimewechsel versuchen sollten, sich mit der Vergangenheit unter Saddam Hussein auseinanderzusetzen.« (FAZ )
Kurzbeschreibung
„Fidai? Das Wort trifft mich wie ein Hammerschlag, denn ein Fidai ist mehr als nur ein Double. Ein Fidai ist alles: Doppelgänger, Kämpfer, Leibeigener. Ein Fidai muss bereit sein, für seinen Herrn zu sterben.“
Latif Yahia erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte seines Lebens: Der junge Mann aus Bagdad und Sohn einer wohlhabenden Familie wurde fünf Jahre lang gezwungen, Odai Hussein, den gefürchteten Sohn des Diktators zu ‚doubeln‘. Yahia hatte engen Kontakt zur ganzen Familie Hussein und erlebte hautnah das absurde System von Mord, Folter, Korruption und exzessiv ausgelebtem Reichtum, auf das sich das Terrorregime von Saddam Hussein stützt. Ständig in Todesgefahr, vertrat Yahia Odai als Doppelgänger bei Geschäftsverhandlungen und offiziellen Terminen, nahm an ausschweifenden Partys in Bagdad teil und kämpfte an Odais Stelle im Golfkrieg. Er wurde Zeuge unfassbarer Verbrechen, und beging schließlich einen Selbstmordversuch, um seiner unerträglichen Situation ein Ende zu bereiten.
Durch seine genauen Aufzeichnungen während dieser Zeit avancierte Latif Yahia zum „Buchhalter der irakischen Mafia". Mit seinen schockierenden Enthüllungen aus erster Hand hofft Yahia, einmal mehr die Welt aufrütteln und über das wahre Wesen des irakischen Herrschaftsapparats aufklären zu können.
Klappentext
»Mehr als ein Zeugnis eines nicht alltäglichen Schicksals - ein Zeitdokument der achtziger Jahre.«
NZZ
»»Ich war Saddams Sohn« beschreibt den Leidensweg und das Schicksal eines Menschen, der dem zynischen Spiel der Machthaber seines Landes zum Opfer fiel.«
Focus
»Die Schilderung von nur vier Jahren seines [Latif Yahias] Lebens macht deutlich, welche Aufgaben bevorstehen, wenn die Iraker nach einem Regimewechsel versuchen sollten, sich mit der Vergangenheit unter Saddam Hussein auseinanderzusetzen.«
FAZ
Über den Autor
Latif Yahia, 1964 in Bagdad geboren, entstammt einer wohlhabenden Familie der irakischen Oberschicht. Er hat ein abgeschlossenes Jurastudium und absolvierte den Militärdienst, als er 1987 wegen seiner großen Ähnlichkeit mit Odai Hussein, von diesem ausgewählt wurde, als sein "Fidai" zu dienen. 1991 wird Yahia - nachdem seine Hinrichtung bereits vom irakischen Fernsehen angekündigt worden war und er mehrere Wochen der Folter überlebt hatte - überraschend aus dem Dienst Odai Husseins entlassen. Ihm gelang die Flucht nach Europa, wo er sich seither völlig zurückgezogen aufhält.
Karl Wendl, geboren 1958, ist Chefredakteur des österreichischen Nachrichtenmagazins NEWS. Den Ausbruch des Golfkrieges erlebte der Irak-Experte Wendl in Bagdad. Kurz nach dem irakischen Überfall auf Kuwait führte er ein Interview mit Saddam Hussein, später berichtete er aus Kuwait und Saudi-Arabien über die Schlacht am Golf.